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Gregor König
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Verfasst: Do 24. Sep 2009, 15:13 |
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Registriert: Do 24. Sep 2009, 14:45 Beiträge: 63
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Liebe Gemeinde, wie Sie alle ja bereits wissen widme ich mich freiberuflich der Biebelgruppe. Diese redliche Gemeinschaft findet sich Jeden Donnerstag um 17Uhr in der Gemeindekirche in Aalen statt. Die Themen sind für alle hochinteressant und ich hoffe , dass sie sich vileicht überlegen einmal zu kommen und mit uns eine Tasse warmes Wasser zu schlürfen.
Beim nächsten Treffen der Biebelgruppe werden wir uns redlicher Weise mit dem Thema:" Altes Testament" beschäftigen.
Hier nun eine kleine redliche Zusammenfassung dess was Sie, liebe Gemeinde erwarten können.
Die Geschichte Israels wurde im Alten Testament in eine Reihe von zentralen Ereignissen und Perioden geordnet: der Auszug aus Ägypten (Exodus, einschliesslich der Geschichten von den Patriarchen bis zur Eroberung Kanaans); darauf folgten die Monarchie, das Babylonische Exil, die Rückkehr nach Palästina und Wiedereinsetzung der alten religiösen Institutionen.
Wie bei den anderen kleinen Völkern des östlichen Mittelmeerraumes hing das Schicksal Israels von den Grossmächten Ägypten, Assyrien und Babylonien ab; die kleinen Nationen konnten nur dann ein unabhängiges Leben führen, wenn sich die Lage in den Ländern selbst verschlechterte oder wenn sie sich untereinander bekriegten.
Eine Fülle von Informationen zur Geschichte des Nahen Ostens ist bereits seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. auch in außerbliblischen Berichten erhalten geblieben. Hinzu kommen noch die detaillierte Berichten des AT seit der Zeit der Partiarchen. Die archäologischen Funde zeigen uns, wie zuverlässig dabei die biblischen Berichte das Zeitgeschehen übeliefert haben.
Eine Analyse der biblischen Berichte und eine umsichtige Verwendung des archäologischen Materials ergaben, dass der Auszug aus Ägypten um 1450 v.Chr. stattgefunden haben muss. Der Weg des Auszuges ist zwar im AT beschrieben, die einzelnen Orte lassen sich allerdings heute nicht mehr mit hundertprozentiger Genauigkeit bestimmen.
Josua 1-12 und 1 Richter 1-2 berichten aus unterschiedlichen Perspektiven die Ankunft des Volkes Israel im Land Kanaan. Die Erzählungen berichten von der Eroberung des Landes Kanaan durch die Israeliten unter der Führung von Josua ab ca. 1400 v.Chr. Bis das ganze Land erobert wurde, vergingen einige Jahrhunderte.
Die Monarchie kam während des 11. Jahrhunderts v. Chr. auf, gerade zu jener Zeit, als das Land von inneren Kämpfen zerrissen war und zugleich von aussen bedroht wurde. Manche befürworteten die traditionellere Form der charismatischen Führerschaft in Krisenzeiten; andere wollten eine stabile Monarchie. Die Monarchie setzte sich wegen der äusseren Bedrohung durch die militärisch überlegenen Philister durch, die fünf Städte in der Küstenebene besetzt hatten. Saul vereinte die Stämme und schuf eine Monarchie, wurde aber zusammen mit seinem Sohn Jonathan in einer Schlacht gegen die Philister getötet.
Daraufhin wurde David König, zunächst nur im Süden, dann über das gesamte Volk. Erst David machte der Bedrohung durch die Philister für immer ein Ende und errichtete ein Grossreich, dessen Einflussnahme sich von Syrien bis zur Grenze Ägyptens erstreckte. Während seiner Regierungszeit wurde Israel zu einem reichen Land. Davids Nachfolger war sein Sohn Salomo, der einen Hof nach dem Vorbild anderer orientalischer Könige einrichtete. Er baute einen Palast und einen grossen Tempel in Jerusalem, wobei er verschwenderisch mit den Ressourcen des Landes umging.
Nach dem Tod Salomos rebellierten die Stämme des Nordens unter seinem Sohn Jerobeam. Die zwei Nationen, Israel im Norden und Juda im Süden, wurden nie wieder vereint und bekämpften sich fortan. In Juda herrschte weiterhin das Haus David, bis die Babylonier das Land eroberten (597 und 586 v. Chr.); in Israel regierten währenddessen mehrere Könige und Dynastien. Die Zeit der geteilten Monarchie war von der wiederholten äusseren Bedrohung durch die Assyrer, die Aramäer und die Babylonier gekennzeichnet. 722-721 v. Chr. mussten sich Israel und seine Hauptstadt Samaria der assyrischen Armee ergeben. Die Israeliten wurden verschleppt, und Fremde siedelten sich auf ihrem Gebiet an. Juda seinerseits hatte zweimal unter den Demütigungen der Babylonier zu leiden: bei der Eroberung Jerusalems 597 v.Chr. und während seiner Zerstörung 586 v.Chr.
538 v.Chr., als der persische König Cyrus das Perserreich errichtete, wurde das Volk Israel aus der Verbannung entlassen. In der Zeit nach der Verbannung wurden unter der Führung der Propheten Esra und Nehemia die alten Institutionen wiedereingerichtet und der Tempel wiederaufgebaut. Juda wurde eine Provinz des Perserreiches, und das Volk genoss eine relative Autonomie, vor allem in religiösen Angelegenheiten.
_________________ -Die Sünde der Ketzerei ist vor Gottes Augen unredlich, in jeder Weise.-
Möge Euch der Rohrstock lehren, was der Vater zu lehren versäumte.
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Verfasst: Do 24. Sep 2009, 15:13 |
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Gregor König
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Verfasst: Do 1. Okt 2009, 17:06 |
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| Moderator |
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Registriert: Do 24. Sep 2009, 14:45 Beiträge: 63
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Vier Evangelien, Evangelium nach Lukas
Das Lukasevangelium ist das dritte Buch im Neuen Testament. Autor des zwischen den Jahren 80 und 90 n.Chr, verfassten Evangeliums ist Lukas. Der Überlieferung nach wurde Lukas im syrischen Antiochia (heutige Türkei) geboren. Einer These nach soll er zu den griechischen Bewohnern Antiochias und somit zu den ersten Heidenchristen gehören, die von Paulus im Jahre 40 missioniert wurden. Lukas ist der einzige Evangelist, der ausdrücklich kundtut, dass er sich als Geschichtsschreiber versteht (Lk 1). Das Anliegen Lukas ist, von der Tatsache Zeugnis zu geben, dass Gottes Pläne nicht an der Ablehnung Jesu durch das Volk Israel scheiterten, sondern seine Verheißungen auf das Neue Israel der Gemeinde Christus übergegangen ist. Das Evangelium nach Lukas findet seine Fortsetzung in der ebenfalls von Lukas verfassten Apostelgeschichte.
betend, Gregor König
_________________ -Die Sünde der Ketzerei ist vor Gottes Augen unredlich, in jeder Weise.-
Möge Euch der Rohrstock lehren, was der Vater zu lehren versäumte.
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Asfaloth
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Verfasst: Fr 23. Okt 2009, 13:51 |
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| Sittenwart |
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Registriert: Mi 23. Sep 2009, 18:04 Beiträge: 73
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Ein äußerst redliches Programm haben Sie hier begonnen werter Herr König!
Nur weiter so!
Heureka.
Keusch lachend, Asfaloth der Sittenwart
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[ 3 Beiträge ] |
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